Fundstück des  Monats April

Venezianische Masken

 

Die Klasse 7r hatte ein Kunstprojekt, mit dem Thema  "Venezianische Masken". Die Masken entstanden in der Fastnachtszeit. Es gibt sehr unterschiedliche Masken mit Gips, Kunststoff und Pappe. 

(Esra Taskin 9c, 23.04.2018)


Fundstück des Monats November

Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen der AFR+ produzieren CD mit eigenem Weihnachtssong zugunsten der SWR-"Herzenssache".

Die vergangene Woche war für einige Schülerinnen und Schüler der 5. und 6. Klassen eine ganz besondere. Zusammen mit ihren Lehrern Herr Schabler und Herr Benk fuhren die "Snowballs" in ein richtiges professionelles Tonstudio, um ihren selbst getexteten Weihnachtssong "Have you ever seen the snow?" aufzunehmen. Sowohl die Kids als auch ihre Lehrer waren begeistert. Diese meinten, dass die insgesamt 18 Schüler hochmotiviert und mit viel Energie an die Sache herangingen und dabei noch jede Menge Spaß hatten.

Die CD kann zu einem Preis von 4,90€ in der Schule gekauft werden, von denen 2,00€ pro CD an das SWR-Hilfsprojekt "Herzenssache" gehen.

 

(Esra Taskin, Klasse 9c und Ouarda Boulahrout, Klasse 10r); 04.12.17


Fundstück des Monats Oktober

... oder warum haben wir am 3. Oktober eigentlich keinen Unterricht?

"Erst wenn wir uns einander ganz und ernsthaft öffnen und annehmen, näheren wir uns tieferen Sinn von Einheit"

Richard von Weizsäcker  (Bundespräsident von 1984-1994)

 

Nach der Wiedervereinigung der Bundesrepublik Deutschland mit der DDR wurde 1990 der 3. Oktober in Deutschland als Feiertag anerkannt, da an diesem Tag, der Vertrag geschlossen wurde, mit dem die DDR wieder zur BRD gehörte.

 

(Ouarda Boulahrout und Ebru Taskin, 9c); 01.10.2016


Fundstück des Monats MAi

Lost Places an der AFR+...

Habt ihr euch eigentlich schon einmal gefragt, was sich in dem großen, viereckickigen Turm, der auf dem Dach der AFR+ ist, befindet??? Wir schon! Das war auch der Grund, wieso wir Ihn für euch erkundet haben.

Unsere Schule kann sich neben ihrer vielseitigen Lernprogramme nämlich auch noch der Tatsache bedienen, dass sie in Mainz eine der einzigen Schulen ist, welche ihr Dach mit einer Sternwarte schmückt. Die bereits seit einigen Jahrzenten existente Astronomie-Etage sollte wohl zuerst für Zwecke wie die Beobachtung und Deutung diverser Sternbilder genutzt werden. Da dies aufgrund von Brandschutzbestimmungen nicht mehr möglich ist, steht die Sternenwarte nun ohne jeglichen Gebrauch dort oben und wird gelegentlich noch für eine Mittagspause und einen betörenden Außenblick über die Stadt "missbraucht".

 

(Giorgio di Sarno, 10r); 30.5.16


Fundstück des Monats Februar

Diese Art von ,,Kunst“ nennt man ,,Street Art“.

 

Der Begriff „Street Art“ kommt aus dem Englischen und bedeutet so viel wie „Straßenkunst“. Als Street Art werden aber auch verschiedene Kunstformen, die sich nicht in einem Raum befinden, bezeichnet.

 

Dieses Bild eines Plakats des Landtagskandidaten Johannes Klomann sorgte in den sozialen Netzwerken wie auf Facebook und Twitter für einen riesen Hype und wurde tausendfach geteilt oder geliked.

 

Was haltet ihr von der lustigen Idee mit der Toilette passend zum Namen? Schreibt es in die Kommis!

 

(Maryam Shafeek, 10r); 25.02.2016

 

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Fundstück des Monats November

Das Fundstück des Monats November entstand im Deutschunterricht der Klasse 9c und ist ein dadaistisches Gedicht von Rukaya Thamer und Laura Abbate.

Dadaismus oder Dada war eine künstlerische und literarische Bewegung, die 1916 gegründet wurde und sich durch Ablehnung „konventioneller“ Kunst bzw. Kunstformen und bürgerlicher Ideale auszeichnete. Im Wesentlichen war es eine Revolte gegen die Kunst von Seiten der Künstler selbst, die die Gesellschaft ihrer Zeit und deren Wertesystem ablehnten. Traditionelle Kunstformen wurden deshalb satirisch und übertrieben verwendet.


(Die Redaktion); 28.11.2015


Fundstück des Monats Oktober

Unser Fundstück des Monats Oktober ist ein Comic, den Romina Fantauzzi, eine Schülerin der 7r, im Deutschunterricht zur Ballade "Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland" gezeichnet hat. Eine tolle Leistung!

Für alle, die die Geschichte des Herrn von Ribbeck nicht kennen, befindet sich gleich unten der Text des Gedichts.

 

(Die Redaktion); 14.10.15

Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland

(von Theodor Fontane)


Herr von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland,
Ein Birnbaum in seinem Garten stand,
Und kam die goldene Herbsteszeit


Und die Birnen leuchteten weit und breit,
Da stopfte, wenn's Mittag vom Turme scholl,
Der von Ribbeck sich beide Taschen voll,
Und kam in Pantinen ein Junge daher,
So rief er: »Junge, wiste 'ne Beer?«
Und kam ein Mädel, so rief er: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick hebb 'ne Birn.«


So ging es viel Jahre, bis lobesam
Der von Ribbeck auf Ribbeck zu sterben kam.


Er fühlte sein Ende. 's war Herbsteszeit,
Wieder lachten die Birnen weit und breit;
Da sagte von Ribbeck: »Ich scheide nun ab.
Legt mir eine Birne mit ins Grab.«
Und drei Tage drauf, aus dem Doppeldachhaus,
Trugen von Ribbeck sie hinaus,
Alle Bauern und Büdner mit Feiergesicht
Sangen »Jesus meine Zuversicht«,
Und die Kinder klagten, das Herze schwer:
»He is dod nu. Wer giwt uns nu 'ne Beer?«


So klagten die Kinder. Das war nicht recht -
Ach, sie kannten den alten Ribbeck schlecht;
Der neue freilich, der knausert und spart,
Hält Park und Birnbaum strenge verwahrt.
Aber der alte, vorahnend schon
Und voll Misstraun gegen den eigenen Sohn,
Der wusste genau, was damals er tat,
Als um eine Birn' ins Grab er bat,
Und im dritten Jahr aus dem stillen Haus
Ein Birnbaumsprößling sprosst heraus.


Und die Jahre gingen wohl auf und ab,
Längst wölbt sich ein Birnbaum über dem Grab,
Und in der goldenen Herbsteszeit
Leuchtet's wieder weit und breit.
Und kommt ein Jung' übern Kirchhof her,
So flüstert's im Baume: »Wiste 'ne Beer?«
Und kommt ein Mädel, so flüstert's: »Lütt Dirn,
Kumm man röwer, ick gew' di 'ne Birn.«


So spendet Segen noch immer die Hand
Des von Ribbeck auf Ribbeck im Havelland.